Tagesdecke oder Plaid – was macht den Unterschied?

Die Tagesdecke wird über Einrichtungsgegenstände gelegt, die tagsüber sauber bleiben sollen, bis sie benutzt werden. Auf Betten findet sie am häufigsten Anwendung. Statt einer Tagesdecke entscheiden sich viele Menschen aber für ein Plaid – es handelt sich auch dabei um eine dünne Decke, doch das Plaid zeichnet sich durch einige charakteristische Wesenszüge aus, die es einzigartig machen.

Entwickelt hat sich das Plaid bei den schottischen Clans. Die komplette Tracht setzt sich nicht nur aus Kilt und Claymore zusammen, sondern auch aus dem Plaid, das um die Schultern und den Oberkörper gewickelt wird. Um zu wärmen, wurden die Kleidungsstücke aus heimischer Wolle hergestellt – die meisten hochwertigen Plaids bestehen noch heute daraus, wobei Wert auf die Verwendung der hochwertigsten Materialien gelegt wird. Wolle ist ein reines Naturprodukt, das pflegeleicht und lange haltbar ist.

Plaid – Begriff für Stoff und Muster

Das schottische Wort Plaid bedeutet nicht nur Decke, es beschreibt auch ein kariertes Muster. Deswegen sind Plaids nicht nur unifarben, sondern in allen möglichen Mustern zu bekommen. Es wird dabei gern auf die traditionellen Tartans der schottischen Clans zurückgegriffen. Diese hatten ein so großes Spektrum an verschiedenen Farbzusammenspielen, dass sich ein Tartan für jede Umgebung finden lässt.

Im Gegensatz zur Tagesdecke ist das Plaid ein hochwertiges, natürliches und traditionsreiches Stück. Es erfüllt alle Aufgaben der gewöhnlichen Tagesdecke, sorgt aber gleichzeitig auch für ein eigenen – manchmal auch besonders exklusiven – Stil des Hauses.