Tagesdecke und Überdecke – Was ist der Unterschied?

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer Tagesdecke und einer Überdecke? Eine Tagesdecke wird über das gemachte Bett gelegt, um weiße Bettwäsche vor Staub zu schützen und einen ordentlichen Eindruck im Schlafzimmer zu hinterlassen. Tagesdecken werden heute im Gegensatz zur Überdecke nur noch selten genutzt. Gab es früher diese farbige Bettabdeckung aus blumenbedruckter Kunstfaser in fast jedem Haushalt, hat die Tagesdecke heute eher nostalgischen Charakter. Menschen älteren Jahrgangs nutzen sie noch gern – aus Gewohnheit oder weil sie eben da ist. Farbenfrohe Bettwäsche hat die Tagesdecke inzwischen verdrängt. Schließlich möchte man sich an seiner edlen Wäsche erfreuen und sie nicht unter einer Decke verstecken.

Überdecke – moderner und ansprechender Schutz für Betten und Sofas

Eine Überdecke, auch Plaid genannt, kommt da schon wesentlich moderner daher. Eine klassische Überdecke ist der amerikanische Quilt, um den sich regelrechte Mythen ranken und der sogar in Filmen eine Rolle spielt. Wynona Ryder hat einen gehäkelt. Solch eine typische Patchwork Überdecke besteht aus vielen Quadraten, die aneinandergereiht eine Geschichte erzählen oder das Familienwappen darstellen. Die Faszination eines Quilts ist ungebrochen. Leider gibt es in Deutschland keine solche Tradition, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Schließlich sind wir Deutschen Meister in der Handarbeit, stricken im Akkord Pullover, Schals und Mützen oder häkeln Tischdecken und Topflappen – also warum nicht auch eine Überdecke?

Aus Alt mach Neu

Die moderne Überdecke schützt heute Sofas und schmückt Jugendbetten. Damit wird ein einfaches Bett schnell zu einer Kuschelcouch. Alte Sessel erstrahlen mit einer Überdecke in neuem Glanz. Und wenn es kalt ist, klaut man dem Sofa einfach seinen Überzug und wickelt sich darin ein.